Erster Bewerb Wintercup 2019/20 – Sieg für Miriam Stöffler

 Beim ersten Bewerb des Wintercups 2019/20 in der Salzburger Boulderbar waren 15 Boulder Probleme innerhalb von vier Stunden zu knacken. Miriam startete in der Klasse U10-Hobby.  In Windeseile waren die ersten 10 leichten Boulder im jeweils ersten Versuch bewältigt. Nach einer kurzen Pause bewältigte sie drei weitere mittelschwere Boulder ebenfalls im ersten Versuch. Nach einer weiteren Pause ging es zum vorletzten, nun doch schon einigermaßen schwierigen Boulder, den sie ebenfalls im ersten Versuch schaffte. Vor dem letzten und schwierigsten Boulder war die Nervosität schon ziemlich groß. Während einer langen Pause beobachteten und analysierten wir andere Kletterer bei diesem Boulder. In dieser Zeit schaffte zwar niemand diesen Boulder, aber wir hatten wertvolle Hinweise gesehen, wie es gelingen könnte. Miriams Vater kaufte sogar noch eine Bürste um zwei wichtige Griffe putzen zu können. Dann war es so weit. Nach einem kurzen

Aufwärmen stieg Miriam in den Boulder ein, beherzigte die Tipps und kletterte souverän bis zum Top. Gemeinsam mit einem Burschen belegte sie damit den ersten Platz.

Weil es uns interessierte, schauten wir uns dann noch die Ergebnisliste der U10 Profis an. Diese hatten statt der ganz leichten fünf Boulder mittelschwere Boulder in ihrer Liste, aber die fünf ganz schweren Boulder waren die selben wie in der Hobby Klasse. Und diese fünf Boulder wurden in der Profi Klasse nur von drei Burschen ebenfalls im ersten Versuch geklettert. Miriam wäre auch dort als einziges Mädchen ex aequo Erste geworden.

Mit dabei waren auch Lisa Toferer (U16) und Magdalena Mayer (U14-Profi).

Für Lisa lief es eigentlich ganz gut, aber sie „übersah“ irgendwie den Boulder 30 oder schätzte ihn falsch ein und versuchte ihn gar nicht. Sie erreichte bei den Mädchen den 6. Platz.

Magdalena hatte anscheinend ihren Geburtstag zwei Tage vorher zu vehement gefeiert. Sie erwischte einen ganz schlechten Tag oder hatte einfach zu starke Gegnerinnen und wurde dreizehnte.

Für die Zukunft noch viel Freude am Klettern und viel Erfolg

Erhard Kirchmayr